Family Matters Podcast

Folge 015

Veröffentlichung: März 2, 2026

Folge 015

BVEB – Ein Blick auf den Berufsverband der Verfahrensbeistände

Ein junger Berufsstand zwischen Anspruch und Realität – über Verantwortung, fehlende Regulierung, politische Interessenvertretung und die Frage, wer im familiengerichtlichen Verfahren eigentlich für die Stimme des Kindes sorgt.

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00:00:11 Family Matters, euer Familienrechtspodcast mit Ann-Marie Steiger und Andreas Hanke. Hier geht es um mehr als Gesetze. Wir sprechen auch über Kindeswohl, psychologische Hintergründe, familiäre Krisen, mögliche Lösungen und das Hilfesystem. Aus verschiedenen Perspektiven, weil es mehr als eine Wahrheit gibt. 00:00:34 So, liebe Hörerinnen und Hörer, jetzt haben wir die Runde verkleinert. Wir haben die 3 Jugendlichen an den Sonntag entlassen, der heute auch sehr sonnig ist. Du hast noch Fahrdienst übernommen. 00:00:43 Ja, das ist richtig, genau, damit noch rechtzeitig der Junges ins Kino schafft. 00:00:47 Ja, ich fand das toll. Ich hab auch schon mit Ann-Marie kurz gesprochen in der Pause. Ich fand vor allen Dingen toll, wo spontane Antworten kamen und wo so auch klar wurde, die haben ihre Welt, in der sie leben, und die haben ihre Realitäten. Ja, da muss man sehr sensibel sein, wenn man da eingreift und ja, 00:01:05 Und auch schon beim Elfjährigen, aber ganz besonders natürlich bei den Fünfzehnjährigen, die haben nicht nur ihre eigenen Welten, sondern das sind Persönlichkeiten, das sind nicht nur die Objekte des Verfahrens, das sind Subjekte mit eigenen Bedürfnissen, mit eigenen Sichtweisen drauf und die müssen wir wirklich in die Verfahren einbringen, ne, und es war interessant, dass sie viele Sachen gleich gesagt haben, wenig gesehen haben, Manchmal, das können die Hörer natürlich nicht sehen, manchmal haben die dann so genickt, ne, wenn der andere was gesagt hat, das ist schon spannend. 00:01:38 Ja, interessant, die Haltung zum Wechselmodell und dann noch mal als Nestmodell, das fand ich sehr deutlich, macht auch noch mal klar, was wir ja auch wissen, aber dass die Wechsel wirklich viel von den Kindern abverlangen, ne. 00:01:53 Ja, Genau und eigentlich muss man ja auch sagen, da trennen sich die Eltern und die Kinder sollen dann, sollen dann hin und her wechseln, ne. Also eigentlich müsste man aus Anführungsstrichen Gerechtigkeitsgründen schon sagen, na ja, dann müssen sie halt eben mal ein bisschen hin und her wechseln, damit die Eltern auch ein Gefühl dafür kriegen, was sie ihren Kindern auch zumuten. Das wird nämlich in diesem Trennungskonflikt oftmals haben die Eltern tatsächlich gar kein Gefühl dafür, weil sie so damit beschäftigt sind, sich selbst zu sortieren, dass sie das gar nicht sehen können. 00:02:21 Jetzt hab ich ja 2 sozusagen Vertreter des BVEB Jetzt hier. Was steht BVEB Überhaupt? Also B. 00:02:27 BVEB Steht mittlerweile für Berufsverband der Verfahrensbeistände. Davor stand es für Berufsverband der Verfahrensbeistände, Ergänzungspfleger und Berufsvormünder, die wir auch mit vertreten haben, aber im Grunde genommen im Laufe der Arbeit, auch der Vorstandsarbeit, gemerkt haben, das ist eine so große Aufgabe, das kann ein Verband alleine nicht machen. Da braucht es spezielle Berufsverbände für die Ergänzungspfleger und Berufsverbünder, die sich nur damit beschäftigen, genauso wie es für die Berufsbetreuer, für die Erwachsenen, ja auch eigene Berufsverbände gibt. 00:03:04 Wie groß ist der Verband und wie viel so ein Prozentanteil aller Verfahrensbeistände und Beistände in Deutschland sind da Mitglied? 00:03:11 Ja, wir können sagen, wie viele Mitglieder wir haben, ne, 00:03:14 Und zwar wir sind so ungefähr bei 500 Mitgliedern, wie viel Verfahrensbeistände, Es in Deutschland gibt, das weiß leider Gottes keiner, es gibt keine Statistik, man kann es sich vielleicht anhand davon, wie viel Kindschaftsverfahren es gibt, an wie viel Kindschaftsverfahren Verfahrensbeistände bestellt werden und wie viel so ein Verfahrensbeistand vielleicht im Durchschnitt pro Jahr machen könnte, könnte man auf ungefähre Zahlen kommen, aber das bildet natürlich nicht ab, die Realität, weil, Es gibt Verfahrensbeistände, die machen das nur nebenberuflich oder es gibt Rechtsanwälte, die arbeiten auch als Verfahrensbeistände. 00:03:50 Also, sagen wir mal, voll berufliche Verfahrensbeistände dürften es so zwischen 8 und 9000 in Deutschland geben. 00:03:57 Ja, ich hab auch schon andere Zahlen gehört, aber genau das war die Schätzung, so ne. Und die Idee ist ja schon auch, dass der BVEB Gucken möchte, wie man zu Statistiken kommt. 00:04:09 Genau, jetzt vielleicht noch mal so, heißen wir und was machen wir? Wir sind ein Interessenverband, ja, wir wollen die Interessen der Verfahrensbeistände politisch vertreten, aber auch natürlich die Verfahrensbeistände in ihrer Arbeit unterstützen als Verband, damit die eine gute Arbeit leisten können, ne, und das auf verschiedenen Ebenen, dass wir schauen, dass es gute Ausbildungen gibt, dass wir auch zum Teil Fortbildungen und Weiterbildungen mit anbieten, Darüber, dass wir 'ne tolle Internetseite haben und auch auf Instagram gut vernetzt sind und da immer wieder auch Informationen geben. 00:04:46 Also ihr habt dann wahrscheinlich einmal im Jahr oder so 'ne Gesamttagung. 00:04:49 Genau, es gibt 'ne Tagung, das gibt viele Fortbildungen, die der BVEB Organisiert und den Mitgliedern auch vergünstigt ermöglicht. Was machen wir noch? 00:05:00 Newsletter, monatlichen Newsletter mit Neuigkeiten, mit Informationen, auch zur Rechtsprechung. 00:05:06 Regionalgruppen, Regionalgruppen, wir haben auch eine Hotline quasi, wir haben also auch ein Onlineangebot an Supervision und Beratung auch für junge Kollegen. Das macht eine sehr erfahrene Kollegin, die das jetzt aus dem Ruhestand heraus macht, noch mal irgendwie, wenn Kollegen Fragen haben, junge Kollegen, dann beantwortet die die, unterstützt die. 00:05:27 Und da sind noch ein paar Sachen in der Pipeline, die auch noch geboren werden wollen, wie die Verfahrensbeistände unterstützt werden können. 00:05:35 Weil ich natürlich als jemand, der irgendwie 3 Staatsexamen, also mit dem Notarexamen, durchlaufen hat und allen möglichen Regularien unterliegt und wo der das Landgericht alle 23 Jahre zur Revision kommt und die Rechtsanwaltskammer und die Notarkammer. Und alles ist zulassungsbeschränkt, ist natürlich von außen gesehen dieser Berufsstand erschreckend unreguliert und ihr übt aber doch so eine wichtige Funktion aus und das ist schon eine krasse Diskrepanz, finde ich. Und das ist auch oft, dass wenn man mit Mandantinnen oder Mandanten spricht, die dann darüber berichten und dann kommt jemand und was und derjenige oder diejenige soll was, wo ist dann da die Aufsichtsbehörde, wie sind die reguliert und so dann sofort und dann sage ich, gibt es eigentlich nicht. 00:06:15 Die so, also ah, wie, wie kommt es oder kam es dazu, vielleicht das würde mich tatsächlich interessieren und was ist da der Blick in die Zukunft? 00:06:22 Jede Regelung hat Chancen und Probleme und jede Nichtregulierung hat auch Chancen und Probleme. Die Chancen sind natürlich, dass die Arbeit und deren Maßstäbe noch gestaltet werden können und noch nicht so voll fixiert sind und das ist natürlich auch das Risiko, dass sich dort Leute möglicherweise, Hummeln, die nicht gut ausgebildet sind oder nicht geeignet sind für den Beruf, solange es keine klaren Regularien gibt. Es liegt einfach daran, dass dieser Beruf so jung ist, dass man sozusagen gesetzlich vor ungefähr 97 war es, glaube ich, als der Verfahrenspfleger eingeführt worden ist, sich überlegt hat, Mensch, irgendwie müssen wir die Kinder, die bis dann überhaupt nicht in irgendeiner Weise im Verfahren auftauchten, außer als Objekte in deren Stimme, müssen wir mehr hier reinholen. 00:07:06 Ne und dann hat man sich sowas überlegt und dann ist im Laufe der Zeit und das sieht man auch an der Gesetzgebung immer mehr überlegt worden, dass man doch Mindeststandards setzen muss, was so ein Verfahrensbeistand können muss und wie er sich im Verfahren verhalten soll. Die nächsten 1520 Jahre wird da noch viel in Bewegung sein. Es ist eben auch ein Job, der verschiedene Qualifikationen erfordert. Ich muss mich im juristischen Rahmen auskennen, mit dem SGB 8 natürlich mit dem VAMFG, mit dem BGB. Und auf der anderen Seite muss ich ein psychologisches Grundverständnis haben. 00:07:38 Ich muss mich mit Hilfeplänen und Jugendamt auskennen und ich muss mich pädagogisch, sozialpädagogisch auskennen und das ohne jetzt 3 Studiengänge zu machen. Und es gibt eben den Studiengang Verfahrensbeistand noch nicht, weil dieses Berufsbild einfach noch zu jung ist. Ich gehe davon aus, dass es das irgendwann mal geben wird, aber die Praxis zeigt schon heute, Dass in vielen Gerichten tatsächlich gut ausgebildete Leute arbeiten, die Sozialpädagogen sind, die Psychologen sind, die auch Rechtsanwälte sind und die sich dann eine Zusatzqualifikation angeeignet haben, um als Verfahrensbeistand zu arbeiten. 00:08:16 Ich meine, die Realität ist ja so, nehme ich es jedenfalls wahr, oder auch andere Kolleginnen und Kollegen, die Empfehlung des Verfahrensbeistandes oder der Verfahrensbeistände hat ein unglaubliches Gewicht. 00:08:26 Aber es kommt schon ein bisschen drauf an, wie der Verfahrensbeistand das präsentiert, oder? 00:08:31 Ja, mal mehr und mal weniger ist mein subjektives Gefühl ist, es gibt tatsächlich oder es gab Verfahren in der Vergangenheit, wo ich das Gefühl hab, der Verfahrensbeistand oder die Beistellung hat den Job nicht gut gemacht. Aber weil Richterin A. Oder Richter B., die seit 10 Jahren immer bestellt und da schon so 'ne Art Symbiose herrscht zwischen Richter und Verfahrensbeistand, wurde relativ unhinterfragt. Das spricht natürlich dann gegen die Richterin, in dem Fall den Richter, die Empfehlung übernommen und da fühlen sich Anwälte, Kollegin von mir auch schon mancher machtlos, ne? 00:09:02 Wir sagen, wir können denjenigen oder diejenige so gut vertreten, wie wir wollen, gegen die Meinung des Verfahrensbeistandes ist schwer anzukommen. Das ist vielleicht mal so ein Blick von außen für euch. 00:09:14 Ja, Ja, das höre ich immer wieder von Rechtsanwälten auch und ich teile die Meinung, dass unsere Rolle wichtig ist und dass Richter sehr, sehr oft auf das hören, was wir wiedergeben, weil wir oftmals auch zum hohen Anteil ja auch den Kindeswillen wiedergeben und der wird, Im gerichtlichen Verfahren immer bedeutsamer. Also die Richter sagen eben, ja, was soll ich denn gegen einen Kindeswillen machen, ne. Also bei einem 11 oder wir haben es ja vorhin gehört, bei einer fünfzehnjährigen ist das fast fast ausgeschlossen, es sei denn, der Kindeswille ist massiv kindeswohlgefährdend, ne. 00:09:47 Also daran liegt es zum Teil und natürlich, dass wir 'ne wichtige Rolle in dem Verfahren haben und für die Richter quasi die neutrale Fachkraft sind, die im Verfahren eben neutral agiert. 00:10:00 Ihr seid zum Beispiel die einzigen, die mit bei der Kindesanhörung dabei sind, ne, das ist ja auch so der heilige Gral, ein bisschen, wo viele Eltern ja noch anfänglich der Meinung sind. Also es gibt 2 Fehlvorstellungen, einerseits das Kind sitzt mit auf der Anklagebank im Gerichtssaal, da muss ich auch sagen, nee, das wird separat angehört und die andere Fehlvorstellung ist, dass die Eltern der Meinung sind, sie könnten dann dabei sein, so ne, und dann, wenn sie hören, der Richter macht das und dann, Ist doch der Verfahrensbeistand dabei, dann wird schon deutlich, wie wichtig eure Rolle ist. 00:10:27 Ja, oder es ist eben auch eine Kontrolle des Verfahrensbeistands, ne, gewissermaßen, dann kriegt der Richter ja auch ein Eindruck, wie ist, wie, wie ist die Stimmung zwischen Verfahrensbeistand und Kind und kann auch selber für sich überprüfen, ob das, was der Verfahrensbeistand geschrieben hat, wiederzufinden ist bei der Kindesanhörung. Es hat schon auch beide Funktionen, denke ich, aber es, Gibt bei allem Probleme, man könnte ja auch argumentieren, warum gibt es nur eine Kindesanhörung, wenn es dann zum Beispiel von der Mutter gebracht wird und nicht vom Vater und so, ne. 00:11:02 Aber man muss das halt abwägen, was sind die Vor und Nachteile, das muss man eben abwägen. 00:11:06 Das monieren tatsächlich ja auch viele Eltern in strittigen Verfahren, also in konflikthaften Verfahren. Ja, jetzt wird das Kind ja nur vom anderen Elternteil angehört, es hätt wahrscheinlich was anderes gesagt und das ist ja auch ein Teil unserer Aufgabe, Genau das zu schauen, sagt mir das Kind was anderes, wenn Mama es mir bringt oder wenn Papa es mir bringt, das oder ich zu Mama oder Papa hingehe, das mache ich regelmäßig, dass ich mir natürlich das in unterschiedlichen Zeiten des Verfahrens, das Kind mal von der Mama gebracht, mal vom Papa gebracht höre, um auch zu gucken, verändert sich der Kindeswille, ist der stabil, ist das beeinflusst von dem, was Mama gerade gesagt hat, oder dass ich allein in der mütterlichen Sphäre oder der väterlichen Sphäre bin. 00:11:49 Und unsere Aufgabe als BVEB, um da noch mal die Klammer zu machen, ist eben unsere Kollegen gut auf diese Arbeit vorzubereiten und zu unterstützen und auch im politischen Prozess zu gucken, dass eben das, was so unreguliert ist, da wo es viel Entwicklung gibt, die Politik drauf aufmerksam zu machen und sagen, Leute, da müsst ihr hingucken. Zum Beispiel, ja, momentan sind wir genau an dem Punkt dabei zu sagen, Leute, ihr wisst ja noch nicht einmal, wie viel Verfahrensbeistände, Es gibt und wie schaut es denn in kleinen Gerichten aus, wer wird denn da bestellt? 00:12:21 Ja, weil da ist es ja so, wenn ich an so einem kleinen Landgericht mit 3 Richtern bin, da kann ein Verfahrensbeistand das nicht hauptberuflich machen, weil es einfach nicht so viele Verfahren gibt. 00:12:30 Oder es gibt eben nur 2, die kriegen alle Fälle oder es gibt nur 2, 00:12:33 Die alle Fälle kriegen, also die die Auswahl für die Richter ist da auch, wie gut sind die ausgebildet und leider Gottes ist es eben im Moment auch nur so, dass dass es keine Richtlinien dafür gibt, wie so eine Ausbildung, Oder Fortbildung gestaltet sein soll. 00:12:47 Ja, Und ich find das ist zum Beispiel also ein ganz großer Manko, denn ihr kennt ja nun im Wesentlichen wahrscheinlich eure eigene Arbeit oder mit den Leuten, die ähnlich engagiert seid wie ihr, aber ich kann nur sagen, dass wir vertreten ja als Kanzlei deutschlandweit, also es gibt gravierende Unterschiede zwischen der Qualität von Leuten, wo ich das Gefühl habe, die verbringen 20 Minuten mit dem Fall insgesamt inklusive Hausbesuch und eben, Ja, sehr, sehr engagierten Verfahrensbeistellungen beistellen. Ich finde es ja auch gut, was die Mona vorhin gesagt hat, auf deine Frage hin, Olli, was sie sich wünscht. 00:13:19 Da hat sie ja gesagt, dass derjenige oder diejenige sich Zeit nimmt und sie ernst nimmt und das vermisse ich tatsächlich doch in einigen Konstellationen. 00:13:28 Genau, und weil das möglicherweise so ist, müssen wir hingucken, braucht es mehr erstmal Draufsicht. Das heißt, wir brauchen dringend eine Studie, dafür werben wir ja beim Bundesministerium, wir brauchen dringend, Auch 'ne Standardisierung von Fortbildungen. Also bei uns kann nur Mitglied werden, wer 'ne bestimmte Fortbildung mit 'ner bestimmten Qualität überhaupt absolviert hat und 'nen bestimmten Grundberuf hat. Andere Menschen nehmen wir nicht auf, sagen wir mal so, wenn da jemand kommt und sagt, ich hab das jetzt dreimal gemacht, aber ich hab keine Ausbildung dafür, ich bin vom Grundberuf Krankenschwester und dann sagen wir, das ist schön, aber unsere Standards erfüllst du nicht. 00:14:07 Und, Und ich glaube, da sind wir allein schon dadurch wichtig in der Landschaft, weil das wissen Richter, ne, und die gucken durchaus auch da drauf. 00:14:16 Und die Ausbildungsträger, die haben auch tatsächlich 'n Interesse daran, mit dem B. V. W. B. Zu kooperieren, was toll ist. Und dadurch hat der B. V. W. B. Auch Möglichkeiten, auf die Standards einzuwirken, einfach auf die Qualität einzuwirken, ist ganz schön herausfordernd, auch die Arbeit, finde ich. Und im Verband, ja, ich bin ja auch nicht so lange im Vorstand, andere Vorstandsmitglieder haben schon ganz schön viel Zeit investiert, um sich mit den Trägern auseinanderzusetzen und was zu erarbeiten, was die zu erfüllen haben und dann mit denen zu diskutieren, an was anzupassen und die Nachfrage ist manchmal auch anders als was wir uns an Qualität vorstellen, dann müssen wir auch wieder drüber reden, man will ja auch was anbieten, was auch genutzt werden kann, 00:15:06 Also es ist auch immer wieder nachzujustieren. 00:15:08 Genau, es gibt auch immer wieder Diskussionen, auch bei uns im Vorstand oder auch im Verband, sollte man das ähnlich gestalten, wie bei Rechtsanwälten zum Beispiel mit einer Kammer, ja, oder sollte es so gestaltet sein, wie bei den Berufsbetreuern, was ein Registerberuf ist, ja, wo, wo ich mich registrieren lassen muss, um überhaupt diesen Beruf auszuüben, wo die Gerichte quasi das erst mal überprüfen, ist der denn geeignet dafür. 00:15:31 Und dafür brauchst du erstmal quasi ein Kartei. Aller Verfahrensbeistände und dann kann man sich über diese Fragen Gedanken machen. Genau, das ist ein Hauptanliegen, was ansteht. 00:15:42 Genau, das andere Hauptanliegen ist natürlich, die Stimme des Kindes in den Verfahren stärker noch zu machen, weil wir vertreten die Kinder und deswegen ist unser Berufsverband natürlich daran interessiert, dass die Kinder gehört werden. Das ist 'n Teil unserer Arbeit, da zu gucken, dass das vorangeht und 'n Teil ist natürlich auch 'ne ganz interessenvertreterische, Arbeiten, nämlich zu gucken, dass wir mit dem, was wir tun, auch ausreichend bezahlt werden, weil wir können natürlich nur so gut sein, wie wir auch bezahlt werden. 00:16:13 Das hat jetzt ganz, ganz viel Zeit im Anspruch genommen bis Anfang des Jahres, wo dann der Gesetzentwurf dann ins Gesetz gegossen wurde und leider Gottes, es gab eine Erhöhung, aber diese Erhöhung deckt, wenn überhaupt, dann die Inflation Inflationskosten der letzten, Jahre, denn es ist seit 2009 nicht erhöht worden. 00:16:34 Ja, und die andere Aufgabe, die gerade ansteht, ist die Auseinandersetzung mit den Änderungen hinsichtlich der Bezahlung der Dolmetscher. Das hatten wir auch schon mal angesprochen, ne, das ist jetzt noch mal akut. 00:16:46 Vielleicht können wir das noch mal für die höheren Hörer sagen, was ist die Vergütung eines Verfahrensbeistandes? 00:16:50 690 für ein Kind für ein Verfahren, für jedes weitere Kind 555€, wenn es zum gleichen Haushalt, Lebt. 00:17:01 Und für diejenigen, die jetzt denken, das wäre viel, kann man ja sagen, das bedeutet für euch, ihr bekommt die Akte, ihr müsst wahrscheinlich Hausbesuche mindestens 2 machen, nämlich einmal beim Vater, einmal bei der Mutter, vielleicht noch mit Dritten reden, 00:17:12 Mit den Eltern Gespräche führen, weil ja, also ohne die Eltern kriegen wir das Problem nicht gelöst. Die Kinder hängen ja nicht im luftleeren Raum, sondern die hängen zwischen ihren Eltern. Also ich muss verstehen, wo steht Mama, wo steht Papa, was ist deren Sichtweise drauf. Um das auch, was das Kind mir berichtet, noch mal abzugleichen mit deren Wahrnehmungen. Ich muss möglicherweise mit der Schule sprechen oder mit der Kita sprechen, um noch mal mehr Informationen über das Kind zu haben, weil die sehen das Kind tagtäglich 8 Stunden. Ja, die können mir ganz, ganz viel über das Kind berichten. Manchmal kommen auch noch Termine mit 00:17:44 KJPD, Therapeuten, Ärzten und so weiter dazu. Also das ist 'ne ganze Palette, das kann im einfachen Verfahren einfach nur Vater, Mutter, Kind, Gespräche sein, aber das kann sich auch massiv ausweiten, 00:17:57 Über Jahre. 00:17:58 Und so eine Verfahren kann auch dauern. Also ich hab Verfahren, die offen sind, die stammen aus 2022. Mhm, das ist Wahnsinn. 00:18:07 Mhm, Und dann für 690 Euro oder ja, 00:18:09 Und dann muss man ja auch noch zum Gerichtstermin, da muss man Bericht schreiben, oftmals das Kind danach noch informieren und das kostet einfach wahnsinnig viel Zeit alles und du kannst es eben, Mal umfangreicher machen, aber an anderen Stellen dann auch wieder nicht. Und dann hast du auch noch ein Beschleunigungsgebot, ne? Also das in der Regel innerhalb von 4 Wochen seit Antragseingang terminiert werden muss. Also das ist ja alles nicht zu vereinbaren, um die Tätigkeit auf eine Art und Weise auszuüben, wie man es sich eigentlich selber wünschen würde, ne? 00:18:42 Muss man dann gucken. Aber in Bezug auf was die Kinder vorhin gesagt haben, ist auf jeden Fall so, Dass die Erfahrung bei mir jedenfalls sagt, je älter die Kinder sind, desto mehr Zeit fürs Kind. Also außer die wollen nicht, aber wenn die sich auf ein Gespräch einlassen, also ich hab auch schon eine Stunde, anderthalb mit den Kindern gesprochen, teilweise zweimal und mit der Kindesanhörung dreimal sozusagen, ne. Manchmal wenden die sich auch zwischendurch noch an einen und oder wenn. 00:19:12 Es so eine Begutachtung gibt, ja, dass es manchmal ein halbes Jahr dauert, dann muss ich natürlich, Spätestens am Ende der Begutachtung noch mindestens einmal mit dem Kind sprechen. Manchmal sind die Probleme so drängend, dass man dann sagen muss, ja, ich muss zwischendrin auch noch mal rein und das Kind fordert es oder ein Elternsein und sagt, dem Kind geht es so schlecht, können Sie nicht noch mal mit dem Kind sprechen. Also das lässt sich auch vorher gar nicht sehen, wie schwierig ist das Verfahren. Manchmal lässt es sich erahnen, wenn man die Akte liest, aber das ist immer wieder überraschend. 00:19:42 Ja, und schwierig ist auch, wenn man dann kurzfristig eben Termine macht, weil es alles kurzfristig ist und dann kommen die nicht oder dann wollen sie andere Termine. Aber ist ja selber eingeschränkt, ne? Und diese Auseinandersetzung damit kostet auch viel Zeit und Kraft und manchmal auch Nerven. 00:19:57 Ja, das glaube ich. Wir haben uns selbst viel höhere Standards gegeben als die Gesetzgebung vorsieht. Also wer bei uns Mitglied wird, verpflichtet sich zu einem hohen Standard in der Arbeit. 00:20:08 Mhm, mhm, das ist auch gut und es gibt auch, glaube ich, vielen oder gerade das Potenzial, vielen betroffenen Eltern irgendwie auch Sicherheit zu geben und damit auch in gewisser Weise Beruhigung, denn nichts ist schlimmer als bei uns geführt, Da ist jetzt jemand ganz sozusagen unqualifiziertes, der über das weitere Wohl und Wehe meiner Familie oder Familienkonstellation entscheidet. Das kann sehr viel natürlich Unsicherheit und dadurch Verletzungen und Panik auslösen. Was vielleicht ein Vorurteil ist, vielleicht ist es keins, ist dass der Verfahrensbeistand neutral zu sein hat gegenüber den Eltern, ne. 00:20:41 Das ist ja ganz oft so, dass die Mandanten dann kommen zu mir und sagen, der ergreift ja hier klar Partei oder der hat mir das und das gesagt, muss der nicht eigentlich neutral sein, Ist das ein Vorurteil oder nicht? Ja, also das ist ja, 00:20:53 Ne, ganz, ganz klar, ich glaube, das kann jeder von Kollege so benennen. Ich hab ja vorhin auch gesagt, wir sind neutral, aber aus Sicht der Gerichte eben, weil wir fachlich involviert sind und nicht persönlich involviert sind, ne, und das übersehen Eltern oftmals, ja, weil sie eben so persönlich involviert sind und wenn wir dann für das Kind sprechen, Dann sehen sie uns auch als persönlich involviert. Also wir. 00:21:14 Gehen neutral an die Sache ran, im Sinne von mal gucken, was uns erwartet. 00:21:19 Genau, und sind parteiisch für das Kind, 00:21:20 Aber sind absolut parteiisch für das Kind und natürlich auch an die Rechtslage, da müssen wir uns ja dran orientieren. Also kannst ja eine persönliche Meinung zu irgendwas haben, aber wenn, weiß ich nicht, das Gesetz sagt, hier gibt es eine Abänderungshürde, dann kann ich nicht sagen, ist mir egal, ich find es trotzdem besser, dass ne, da muss man sich eben schon dran orientieren, ne. Aber die Neutralität ist auf jeden Fall immer wieder ein Thema und ich finde, wenn du eine Empfehlung abgibst in deiner Rolle, in dem Augenblick kannst du ja gar nicht mehr als neutral empfunden werden von den betroffenen Eltern und insofern bist du aus deren subjektiver Sicht sowieso nicht neutral. 00:21:59 Das, Kommt so ein Stückchen immer darauf an, grundsätzlich gebe ich dir recht, aber es kommt sehr, sehr auf viele Faktoren, wie zum Beispiel, wie hoch ist das Konfliktniveau, sind die Eltern noch in der Lage, eine andere Perspektive zu respektieren, kann man es den Eltern gut erklären, weshalb man etwas Bestimmtes empfiehlt, ne, kriege ich die mit ins Boot? Also ich versuche immer so zu arbeiten, dass ich trotz aller Konflikte, die die Eltern haben und Konfliktbehaftetheit auch, dass ich die Eltern ins Boot kriege. Weil die müssen das alles nachher leben. 00:22:31 Ja, wenn das möglich ist, dann ist das natürlich nicht der Fall. Du sollst ja auch auf den Einfall nehmen, versuchen hinzuwirken, ne, dann geht das natürlich, aber in bei Hochstrittigkeit geht das dann oft nicht mehr. 00:22:42 Genau, ich meine, in Gerichtsverfahren würde klare Kante ab und zu mal auch ganz gut tun, würde ich sagen. Also nichts ist schlimmer, als wenn so um den heißen Brei rumgeredet wird, bin ich eher ein Freund von, wenn auch die Richterinnen und Richter dann manchmal ein bisschen klarer sind. 00:22:57 Ja, und der Verbandsbeistand, der soll ja auch dem Gericht dabei helfen, eine Entscheidung zu treffen und wenn er kann, dann kann und soll er sich ja auch positionieren. 00:23:09 Ja, aber es gibt auch tatsächlich Situationen, weil wir sie vorhin hatten, ne, wo ich sagen muss, ich kann mich hier gar nicht positionieren, weil ich entweder noch gar nicht genug Informationen habe, das ganze Konfliktfeld, Oder die Situation des Kindes so kompliziert ist, dass man das nicht innerhalb von zweieinhalb, 3 Wochen sehen kann, ne, weil wir haben ja oft das Problem, dass wir nicht mit Fakten arbeiten, sondern mit Wahrnehmungen arbeiten müssen, Wahrnehmung von Vater, Wahrnehmung von Mutter, Wahrnehmung von Kind, Wahrnehmung aus der Schule und daraus versuchen zu sehen, was könnte denn hier für dieses Kind gut sein, ne, in all diesen Wahrnehmungen der Situation, was könnte. 00:23:52 Oder sollte passieren, damit es dem Kind gut geht. 00:23:55 Besonders schwierig, wenn eine Familie mehrere Kinder hat, die unterschiedliche Interessen haben. Uli, hattest du auch schon mal einen Fall, wo mehr als ein Verfahrensbeistand bestellt? 00:24:04 Ich hatte schon einen Fall, wo mehr als ein Verfahrensbeistand bestellt wurde, was mit unterschiedlichen Alter von Kindern zu tun haben kann. Also ein ganz kleines Kind und ein siebzehnjähriger haben möglicherweise ganz unterschiedliche Interessen, aber auch wo es zwischen den Kindern, Gewalt oder sexualisierte Gewalt gegeben hat, ne, wo man dann sagen muss, jetzt kann ich nicht als Verfahrensbeistand beide Kinder vertreten mit ganz unterschiedlichen Interessen und Situationen. 00:24:35 Kommt nicht häufig vor, aber kommt vor. 00:24:37 Kommt auf jeden Fall vor. Ich hatte einen Fall, wo das eine Kind eine schwere Blutserkrankung hatte und das andere Kind in Frage kam, ein Spender zu sein. Das also innerhalb der gleichen Familie, Bei getrennten Eltern, in dem Fall mit unterschiedlicher Haltung, das war spannend. Da gab es dann noch 2 Verfahrensbestände. 00:24:59 Ich hab mal, das war wirklich schwierig, 'ne Situation gehabt, wo 'ne Verfahrensbeiständin ausgetauscht wurde und ich eingesetzt wurde in einem neuen Verfahren. Das neue Verfahren betraf das Kindeswohl, weil der Konflikt der Eltern mittlerweile so eskaliert war, dass man Kinderschutzverfahren eingeführt hat und das alte Verfahren war aber noch in der Beschwerdeinstanz. Einem Kammergericht und waren Umgangsverfahren. 00:25:23 Also waren beide Verfahrensbeistände parallel aktiv. 00:25:26 Wir waren beide parallel aktiv und das war natürlich eine super schwierige Situation für beide Verfahrensbeistände. Gott sei Dank kannte ich die Kollegin und wir haben uns auch austauschen können und wir haben durchaus einen ganz, ganz ähnlichen Blick auf die Situation gehabt. Das ging dann leider Gottes, muss man so sagen, so weiter, dass das Kammergericht ganz, ganz lange gewartet hat und, Am Tag, nachdem das Amtsgericht dann im Sorgerechtsverfahren entschieden hat, gesagt hat, ja, aber wir sind ja immer zu jedem Zeitpunkt auch für Kinderschutz zuständig, also wir kassieren jetzt diesen Beschluss, wo man sich gedacht hat, das hättet ihr auch irgendwie ein dreiviertel Jahr früher sagen können, dann hätten sich viele Leute viel Mühe gespart. 00:26:10 Und dann, was haben die dann gemacht, die haben den Beschluss aufgehoben, 00:26:13 Die haben den Beschluss aufgehoben, alles völlig anders gemacht, 00:26:16 Haben das Verfahren an sich gezogen, 00:26:18 Haben das Verfahren an sich gezogen. 00:26:20 Das ist mir noch gar nicht so klar, wann bei Beschwerde andere Verfahren beim Kammergericht auch sind oder beim Oberlandesgericht, weil wir haben es ja ganz oft, ne, E. 00:26:30 A. Verfahren kann die Beschwerdeinstanz ja an sich ziehen, ja, E. A. Verfahren, also nein, ja, 00:26:35 Einstweilige Verfahren kann oder muss, kann und wenn nicht, 00:26:41 Wenn nicht, also dann geht 'n amtsgerichtlicher Beschluss, Und das ist die Frage, wie das Beschwerdegericht damit umgeht, dann könnte theoretisch das Beschwerdegericht sagen, es ersetzt die einstweilige Anordnung in irgendeiner Weise oder ist es halt so, dass die auch nebeneinander parallel laufen. Manche einstweilige Anordnungen sind ja der Beschwerde zugänglich, zum Beispiel, wenn es um die elterliche Sorge geht, also um die Herausnahme des Kindes, dann kann man ja ausnahmsweise gegen eine einstweilige Anordnung Beschwerde einlegen, ansonsten ja nicht, weil die einstweilige Anordnung soll ja eigentlich keine Beschwerdeinstanz haben, sondern es soll durch eine Hauptsache dann ersetzt werden. 00:27:13 Und dann kann es auch manchmal sein, dass die parallel laufen. Man merkt auch, wie unterschiedlich die Sachbehandlung ist, also auf amtsgerichtlicher Ebene irgendeine Entscheidung, ne, geht und auf landesgerichtlicher Ebene, übrigens letzte Woche zum ersten Mal gegen den Umgangsverfahren Verfassungsbeschwerde eingelegt. Und das, ja, der Hauptsache, weil das Oberlandesgericht in Brandenburg, kann ich auch so sagen, weil das wird auch irgendwie vielleicht publiziert werden, für eine Umgangssache 8 Jahre und 3 Monate gebraucht hat. Ja, Und da finde ich ausnahmsweise kann man schon mal sozusagen Verfahrensdauer sprechen. 00:27:46 Ja, Ja, wo wir bei Verfahrensdauer sind, finde ich auch sehr spannend, die Frage Beschleunigungsgrundsatz 155 VMFG, gilt der in der zweiten Instanz, gilt der in der dritten Instanz? Also eigentlich, 00:27:58 Das Gesetz beschränkt es ja nicht, also wenn man vom Gesetz rangeht, muss man ja sagen, es ist der gleiche Verfahrensgegenstand, der Verfahrensgegenstand liegt in Verfahrensregeln, das 155, also, Beschleunigungsgrundsatz, aber ich weiß natürlich möglicherweise, worauf du hinaus willst. Wir haben natürlich in Beschwerdeinstanzen teilweise unzumutbare lange Verfahrensdauern. Ja, ganz schwierig, 00:28:19 Liegt aber auch daran, dass umfangreicher verhandelt wird, ne, dann dauern die Gerichtstermine halt mal einen halben Tag oder einen Tag und das ist ja auch für die ganzen Beteiligten schwer einzurichten. 00:28:32 Ja, das ist immer so eine Frage dessen, wie viel Verfahren bekommt der Senat, Jeder Senat der Beschwerdeinstanz zugewiesen. Ja, denn wenn sie zu viele Verfahren haben, die prüfen natürlich genauer nach rechtlichen Maßstäben. Das ist ja, ne, die überprüfen ja noch mal, ob der Rechtsweg richtig war oder die Rechtsentscheidung richtig war. Das ist ja auch in Ordnung, dass dann 3 Richter sich damit befassen, aber die könnten das natürlich schneller machen, wenn die nicht so viele Verfahren hätten. Und da ist die Frage, ob das einfach zu viele Verfahren sind, so dass die Verfahren am Kammergericht oder am Oberlandesgericht zu. 00:29:06 Zu lange dauern. 00:29:07 Ja, das kann schon sein. Das Besondere finde ich ja dabei ist ja auch noch, dass wir ja bei Familiensachen, also Kindschaftssachen, Umgang elterliche Sorge, ist ja der erstinstanzliche Beschluss sofort wirksam, ne? Und diese sofortige Vollziehbarkeit bedeutet also, dass die Beschwerde keine aufschiebende Wirkung entfaltet. Ich kann also mit meinem elterlichen Sorgebeschluss, der mir dies Aufenthaltsbestimmungsrecht überträgt, nach Nicaragua auswandern, Und die Beschwerdeinstanz ändert daran gar nichts, es sei denn, die sofortige Vollziehbarkeit wird aufgehoben, was ja geht, das kann das Beschwerdegericht anordnen, machen die aber fast nie. 00:29:42 Und da ist natürlich diese Frage, wie lange dauert die Beschwerdeinstanz, noch viel gravierender, weil wenn das dann ewig vor sich hin mehrt, dann entsteht natürlich 'ne Entfremdung, also die Macht des Faktischen, die dann möglicherweise das Beschwerdeinstanz in seiner Entscheidung extrem limitiert. 00:29:58 Ja, zumal und das kommt auch noch mit dazu. Ich hab nämlich tatsächlich so ein Fall gehabt, weit, weit weg ans Ende eines anderen Kontinents und die Kinder sind dann ja weg. Das heißt, das Kammergericht oder das Oberlandesgericht hat dann das Problem, na ja, wie können wir denn die Kinder anhören und der wegziehende Elternteil wird dann nicht sagen, ja, ich komm natürlich irgendwie Mittwochnachmittag, 10 Kilometer Flug mit den Kindern zurück. Das ist schwierig. Ja, 00:30:28 Gab es früher den internationalen Sozialdienst in ISD. Den gibt es ja in vergleichbarer Form immer noch, angesiedelt jetzt beim Bundesamt für Justiz und International Social Service als Counterpart in anderen Ländern. Der Fall zum Beispiel, wo das Oberlandesgericht Brandenburg eben 8 Jahre, 3 Monate gedauert hat, da war so ein Fall, wo die Kinder eben nach Japan entführt wurden und dann nicht mehr angehört wurden. Allerdings kann ja so ein Bericht nicht die persönliche Anhörung ersetzen, das ist das eine Problem. Aber das andere Problem ist natürlich, dass es oft ja ein Papiertiger bleibt, Denn möglicherweise wird der oder diejenige, die dann ins Ausland geflohen ist, sich dort schon entsprechend beraten lassen haben, ob dann ein deutscher Umgangstitel überhaupt vollstreckbar ist. 00:31:07 Und das ist leider, muss man sagen, in vielen Ländern der Welt sehr, sehr schwierig. 00:31:12 Ja, sorgerechtliche Titel sind ja in vielen Ländern vollstreckbar. Das ist sicherlich eine Lücke, wo man noch mal auch international überlegen muss, Auch existente, schon existente Umgangsvereinbarungen nach Wegzug eines Elternteils, kann man die international vollstreckbar machen. 00:31:32 Mhm, ah, ihr meint es tatsächlich so, dass das nicht die Möglichkeit der Vollstreckung gibt. Ich dachte, du meinst das rein praktisch, 00:31:39 Nee, rein praktisch auf der einen Seite, ne, wegen der fehlenden Anhörungsmöglichkeit der Kinder, aber von der rechtlichen Frage dieser verbirgten Gegenseitigkeit eben auch, dass man, Es gibt Länder, in denen wird die elterliche Sorge anerkannt, Mitgliedstaaten des KSÜ, ne, oder in Europa ja sowieso über die Brüssel 2 B. Verordnung. Aber du hast natürlich viele Länder, die keinem bilateralen oder multilateralen Abkommen beigetreten sind, in denen schlichtweg eine komplett erneute Kindeswohlprüfung stattfinden würde. Möglicherweise spielt dann so 'ne Art Protektionismus mit rein, nach dem Motto, mein Staatsbürger, meine Staatsbürgerin schütze ich vor einem ausländischen Sorge oder Umgangsbeschluss. 00:32:17 Aber im Deutschen, Gesetz steht doch drin, dass wenn der gewöhnliche Aufenthalt in einem anderen Land war, zum Zeitpunkt von irgendeiner Entscheidung oder wie da einfach die Regelungen sind zum Sorgerecht, dass das einem zu übernehmen ist, 00:32:32 Oder ist aber nicht zwingend so. Also du, nee, du musst schon gucken, ob es ein Abkommen gibt, zum Beispiel wie das Haager Kinderschutzübereinkommen, dieses KSÜ, was wir in unserem Fall Block diskutiert haben, oder eben im Rahmen der Brüssel 2 B. Verordnung auf europäischer Ebene. Und dann gibt es noch das M.S.A., das Minderjährigenschutzabkommen, das auch noch zwischen einigen Staaten der Welt gilt. Gibt es ein so ein Abkommen nicht, müsste, könnte 'n deutsches Gericht 'ne komplett neue Kindeswohlprüfung vornehmen, weil es kein Abkommen gibt, was sagt, du hast jetzt die Entscheidung aus Sri Lanka oder so hier anzuerkennen und das ist eben andersrum auch so und wir haben ja jetzt nun weltpolitisch, ich weiß nicht, ihr habt ja vielleicht die Rede von Friedrich Merz auf der Münchner Sicherheitskonferenz gehört, 00:33:12 Der eben gesagt hat, was ja allen offenbar ist, dass die internationale Ordnung unter großer Turbulenz leidet, sagen wir es mal so. Ich will mich auch nicht zu sehr politisch jetzt äußern, aber es ist ja schon so, dass diese Problematik, du hast einen deutschen Umgangs oder Sorgerechtsbeschluss und du möchtest den in den USA Vollstrecken, mir immer mehr Berichte zu Ohren kommen von Kolleginnen und Kollegen aus den USA, die sagen, die Anzahl der Richter, aller Richterinnen, die dort sagt, nee, das machen sie nicht, Weil sie erkennen keinen ausländischen Beschluss an, nimmt wieder zu. 00:33:46 Das ist mein subjektives Empfinden. Ich bin natürlich mit vielen Leuten im Gespräch, aber nehmen wir jetzt auch nicht irgendwie das heraus, da 'ne allgemeine Statistik begründen zu können. Aber meine Rückmeldung ist von Kolleginnen und Kollegen, ich hab gerade neulich mit jemanden aus Indien telefoniert, wo das immer schon problematisch war, aber der mir eindeutig gesagt hat, mit Blick auf diese internationale Ordnung kommt es auch im Familienrecht, ne, so 'n bisschen als Ausläufer. Zu einem wieder stärkeren Rückzug auf die nationalen Rechte und ja, kann ich mir gut vorstellen. 00:34:21 Und das ist ja für euch auch ein Problem, denn es gibt ja diese Wegzugsfälle, da müsst ihr eine Empfehlung aussprechen. 00:34:27 Absolut und ich hab mehrere solche Fälle gehabt, wo dann in der Beschwerdeinstanz die Kinder auch nicht mehr in Deutschland waren und wo der Kontakt zu den Kindern dann nur über Videotelefonie, Telefonie oder ähnliche Sachen möglich waren. Und noch mal zu dir, was du gerade eben gesagt hast, es gibt ja auch noch mal 'n Unterschied, ob die Eltern und Kinder deutsche Staatsangehörige sind im Ausland oder eben anderer Staatsangehörigkeiten haben, aber das macht unsere Arbeit nicht leichter. Und in solchen Fällen versuchen wir, weil wir das ja auch im Verband immer wieder haben, dass Kollegen fragen, Mensch, was mache ich denn da und da versuchen zu unterstützen, da versuchen zum Beispiel hinzuweisen auf Rechtsprechung, die es da eventuell schon zu gibt und so weiter und so fort. 00:35:11 Gibt es. 00:35:11 In anderen europäischen Ländern vergleichbare Verbände, mit denen ihr Kontakte pflegen könntet? 00:35:15 Ja, wir haben Kontakte zu Schweizer und österreichischen Verbänden, da gibt es 'ne Kooperation auch, die schläft so 'n bisschen. 00:35:22 Aber es ist schon noch regelmäßig, würde ich sagen, 00:35:25 Aber es ist schon noch regelmäßig und ich war mal hier, es gibt Verbindungsrichter, ja aus verschiedenen europäischen Ländern. Ich bin mal von den französischen Verbindungsrichtern hier in Berlin im im Ministerium, Eingeladen worden, weil die zu unserer Verbandstätigkeit und dem Verfahrensbeistand schafft, was wissen wollten. Und wir haben natürlich ein Interesse dran, uns mit Verfahrensbeiständen in Europa, in Polen, in Frankreich, in den Nachbarländern zu vernetzen und auch zu horchen, wie ist eure Arbeit, weil die ist zum Teil ganz, ganz anders strukturiert und auch ganz anders aufgestellt als bei uns. 00:36:02 Die Stimme des Kindes ist ja auch nicht in anderen Rechtsordnungen so vergleichbar stark wie in Deutschland. Es wäre natürlich auch eine interessante Reformidee zu sagen, wir haben das zum Beispiel Haager Verbindungsrichternetzwerk, wir haben das europäische Richternetzwerk im Rahmen dieser justiziellen Zusammenarbeit zu sagen, man würde auch Verbindungsverfahrensbeistände haben, um beispielsweise in den Sorgerechtsverfahren, was in den USA Begonnen hat und in Deutschland aus irgendwelchen Gründen fortgeführt wird, übernehmen zu können. Und gerade im KSÜ Bietet es sich ja deswegen an, weil wir keine Perpetuatiofori, wie wir gehört haben, haben, 00:36:35 Sondern wir haben ja die wechselnde Zuständigkeit und wechselndes anwendbares Recht und es ist ja dem KSÜ Quasi schon in die DNA Geschrieben, dass ich ein Verfahren habe, in dem ich einen Verfahrensbeistand in Land A. Und einen Verfahrensbeistand in Land B. Brauche. Deutschland, Dänemark wird für die Kolleginnen und Kollegen Schleswig-Holstein Praxis sein und da wäre es ja toll, wenn es Verbindungsverfahrensbeistände gäbe. Gute Anregung, 00:36:59 Ja total, aber ich meine, das setzt auch voraus, dass, Wir hier auch vergleichbar, wie die Rechtsanwälte eben eine Struktur haben für die Verfahrensbeistände, ne? Und der BVEB Bemüht sich, aber ist ja trotzdem ein kleiner Verein, der quasi ehrenamtliche, 00:37:19 Verbreitet Ist da draußen. 00:37:20 Also klar, für alle, die zuhören, wir wünschen uns natürlich als Verband, dass alle Verfahrensbeistände unserem Verband versuchen beizutreten oder zumindestens sich melden, damit wir überhaupt wissen, Wer seid ihr da alle da draußen, damit wir auch die Verfahrensbeistände, die vielleicht nicht aufgenommen werden wollen oder können in unserem Verband, aber dass wir die zumindestens irgendwie erreichen, weil wir sind natürlich umso stärker, je mehr wir sind. Also selbst wenn man sagt, das sind 9000, ist es ja immer noch 'n kleiner Berufsverband, wie viel Rechtsanwälte gibt es in der Republik, 190 ungefähr in der Richtung, ne. 00:37:57 Wir sind zwar im Gerichtsverfahren manchmal das Züngern an der Waage, aber im politischen Prozess sind wir, 'Ne ganz, ganz kleine Stimme und da wünschen wir uns natürlich, dass wir, wenn wir schon so klein sind, dass wir möglichst viele Kollegen irgendwie erreichen können. Mhm, ne, schöne Schlusswort. 00:38:16 Ja, Also ich wünsche euch für den Verband alles Gute und dass es auch noch bekannter wird, weil ich glaube, dieses ungute Bauchgefühl, was Eltern haben, bevor sie zum ersten Mal mit eurem Berufsstand sprechen, habe ich in fast jedem Fall und es liegt daran, dass es eben, Wirklich so n ganz junger zwar sind es schon 30 Jahre, aber so n ganz junger Berufsstand ist der nicht wie der Berufsbetreuer oder der Notar oder Rechtsanwalt weiß ich der hat ist nicht so historisch stark gewachsen. Da schwingt schon so n Urvertrauen mit, wenn ich zum Notar gehe, wird schon alles richtig werden, sondern hä, was machen die denn jetzt und deswegen? 00:38:51 Da vielleicht nur 'ne kleine Anekdote zum zum ganz zum Schluss, viele Eltern wissen das ja tatsächlich nicht, wie wir arbeiten und da haben sie ganz viele Fragen. Wir haben auf unserer Website da auch Informationen, auch für Eltern dazu und auch für 'n tolles Video für die Kinder, damit die verstehen können, wie arbeiten wir. Aber ich hatte es tatsächlich in meinem sozialen Umfeld von einem Jahr, ungefähr anderthalb Jahren, dass jemand auf mich zukam und sagte, Mensch, meine Freundin, die, die hat so Probleme in der Familie und da ist jetzt 'n Verfahren und, Da ist auch 'n Verfahrensbeistand drin und kannst du mal bitte irgendwie, könntest du mal mit der sprechen? 00:39:22 Ich sag, na ja, O. K., gut, mach ich gerne, aber dann ganz unverbindlich und hab dann mit der gesprochen und es kam ganz viele Fragen, ja, ja und wenn die Verfahrensbeistände denn da kommen, was macht die denn dann und muss ich da Angst haben und wenn die da irgendwas empfiehlt und so weiter und wie macht die das denn, kommt die dann zu mir nach Hause oder muss ich zu der hin und. Und dann habe ich so ein bisschen erklärt, wie Verfahrensbeistände arbeiten, was unsere Aufgabe ist und was ein guter Verfahrensbeistand so macht. 00:39:53 Dann ist sie sehr beruhigt nach Hause gegangen und ein paar Monate später habe ich sie dann wieder getroffen und dann war sie ganz happy, weil alles super gut ausgegangen ist und sie eine ganz tolle Verfahrensbeiständin gehabt hätte, die das Kindesinteresse und Wohl super gut vertreten hätte. Und dann hat sie mir auch den Namen genannt und das war dann meine Kollegin Ann-Marie. 00:40:12 Ach so, hast du ja gerne mal wissen, wer das war. 00:40:16 Ich Hab viel Angst, ne, weil die Leute nicht wissen, was es ist, aber es gibt auch viele gute Kollegen. Danke, Uli. 00:40:25 In diesem Sinne, liebe Hörerinnen und Hörer, einen schönen Restabend. 00:40:29 Ja, von mir auch. 00:40:30 Oder morgen, vielleicht hört manche hören uns auch morgens, Ann-Marie, auf dem Weg zur Arbeit. Ich habe noch eine ganz, jetzt haben wir so viel Schlussworte gemacht, aber mir hat heute eine Kollegin was geschrieben zum Podcast. Den Schlusssatz wollte ich vorlesen, das fand ich so toll. Sie hatte geschrieben, P.S. Family Matters fetzt und macht meine Abendläufe erträglich. Also beim Joggen. 00:40:53 Wie schön. 00:40:54 Tschüss. 00:40:59 So, So ihr Lieben, das war es für heute bei Family Matters, eurem Familienrechtspodcast mit Ann-Marie Steiger und Andreas Hanke. Vielen Dank fürs Zuhören, dabei sein und für euer Feedback. Wir freuen uns auf die nächste Folge mit euch und wenn euch die Folge gefallen hat, abonniert uns gerne oder folgt uns bei Instagram. Bei Fragen, Feedback oder spannenden Themen schreibt uns an kontakt@family-matters-podcast.de. Schalt mit uns, was euch bewegt, weil es mehr als eine Wahrheit gibt. 00:41:30 Bis bald. Das Transkript ist KI-generiert.

Shownotes

Was Euch in der Folge erwartet:
In dieser Episode sprechen Ann-Marie und Andreas zusammen mit ihrem Gast Ulrich Ames über den BVEB – den Berufsverband der Verfahrensbeistände – und ordnen ein, welche Rolle dieser Verband im familiengerichtlichen System spielt. Wie viele Verfahrensbeistände gibt es eigentlich? Warum existieren kaum belastbare Statistiken? Welche Qualitätsstandards braucht ein so verantwortungsvoller Beruf – und warum ist er bis heute vergleichsweise unreguliert? Außerdem geht es um die praktische Arbeit im Verfahren, die Bedeutung des Kindeswillens, die Diskussion um Neutralität und Parteilichkeit sowie um strukturelle Herausforderungen wie Vergütung, Beschleunigungsgrundsatz und internationale Zuständigkeiten.

Inhaltlich geht’s um:
• Die Rolle des BVEB als Interessenvertretung und Qualitätsinstanz für Verfahrensbeistände.
• Die Frage, wie viele Verfahrensbeistände es in Deutschland tatsächlich gibt – und warum es dazu keine verlässlichen Zahlen gibt.
• Ausbildung, Mindeststandards und die Diskussion um Regulierung oder Registerpflicht.
• Die Vergütung von Verfahrensbeiständen und was 690 Euro in der Praxis tatsächlich bedeuten.
• Die Bedeutung des Kindeswillens im gerichtlichen Verfahren und die besondere Stellung bei der Kindesanhörung.
• Neutralität gegenüber den Eltern versus klare Parteilichkeit für das Kind.
• Hochstrittige Verfahren, mehrere bestellte Verfahrensbeistände und komplexe Konstellationen.
• Beschwerdeverfahren, Verfahrensdauer, Beschleunigungsgrundsatz und die Problematik internationaler Sorgerechts- und Umgangsentscheidungen.
• Die Frage, wie Vertrauen in einen noch jungen Berufsstand entstehen kann.

Ein kleiner Ausblick auf das, was kommt:
In den nächsten Folgen nehmen wir euch mit in echte Fälle (natürlich anonymisiert), teilen absurde Momente aus Gerichtssälen und sprechen über Themen wie:
• Sorgerechtsstreitigkeiten & Umgangsregelungen
• Hochstrittige Eltern – wenn Kinder zwischen die Fronten geraten
• Kinderschutz, psychologische Gutachten & die Rolle des Jugendamts
• Live-Gäste

Rubriken, auf die ihr euch freuen könnt:
• Family Frontpage – Aktuelles aus Recht & Gesellschaft
• Good to Know – Kurze, verständliche Aha-Momente
• Family Fails – Wenn der Alltag im Familienrecht skurril wird
• The Good Question – Wir beantworten eure Fragen

Triggerwarnung
Bei Family Matters sprechen wir über Themen aus dem Familienrecht – und das bedeutet oft: existenzielle Konflikte, emotionale Ausnahmesituationen und tragische Schicksale. Es geht um Kinder, Eltern, Trennungen, Gewalt, Verlust und Entscheidungen, die ganze Leben verändern.
Auch wenn wir zwischendurch mal lachen oder rumwitzeln – manche Geschichten können wirklich belasten. Bitte hört nur zu, wenn ihr euch emotional stabil genug fühlt, mit solchen Inhalten umzugehen. Achtet gut auf euch.
Ihr habt Feedback, Fragen oder selbst etwas erlebt? Dann schreibt uns an kontakt@family-matters-podcast.de
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Musik & Technik
Aufgenommen von Johannes Gottschick im Tiny Bay Studio BLN https://www.tinybaymusic.com
Schnitt und Produktion: Johannes Gottschick
Musik: Jan Köppl-Steiger